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Dr. Ing. Werner Eck, Mitglied der Nordbayerischen Drachenflieger, arbeitet hochprofesssionell an der Verwirklichung eines Fliegertraumes. Starten mit dem Gleitschirm oder Drachen unabhängg von Bergen oder Windenschleppgemeinschaften, zu dem Zeitpunkt den man für sinnvoll hält und dann mi der Thermik weiterfliegen. Das ganze ohne großen Radau, übermäßiges Zusatzgewicht und zu vertretbaren Kosten. Werner und seine Mitstreiter sind der Verwirklichung dieses Traumes schon sehr nahe gekommen. In dieser Abteilung wollen wir über den aktuellen Stand der Dinge informieren.
Immer werden wir auch zur besseren Übersichtlichkeit wichtige Infos aus dem DHV-Forum zum E-Flug hier wiederholen.
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1. Sitzung Arbeitsgruppe E-Flug |
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Geschrieben von: Roland Börschel
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Dienstag, 12. August 2008 um 22:48 Uhr |
Die 1. Sitzung der neugegründeten Arbeitsgruppe "Elektroflug" bestehend aus DHV, DULV und Herstellervertretern ist erfolgreich durchgeführt worden. Ergebnis: DHV und DULV bilden gemeinsame Facharbeitsgruppen für die Vorbereitung der neuen Elektroklasse. Während dem DHV besonders die Aufstiegshilfe für Thermikflieger am Herzen liegt, möchte der DULV die neuen Möglichkeiten für alle Arten des Elektrofluges geregelt wissen. Es wird ein Erprobungsprogramm für E-Antriebe von GS- und Drachenantriebe durchgeführt mit dem Ziel, praktische Erfahrung mit der neuartigen Technologie zu gewinnen, die Ausbildungsrichtlinien an die Praxiserfordernisse anzupassen und Erfahrung mit einer stark vereinfachten Zulassung von Fluggeländen für die leisen Elektroantriebe zu bekommen. Mit dieser Erfahrung möchte man dann die neue Elektroklasse(n) beim LBA beantragen. In jedem Fall ist die Akzeptanz des Elektroantriebs für Gleitschirme und Drachen bei allen Teilnehmern der 17 köpfigen Versammlung gegeben. Man sieht neben einigen "weichen" Vorteilen vor allem das niedrige Geräuschniveau als Begründung für die Existenzberechtigung einer neuen Elektroklasse. Elektroflug ist allerdings nur leise, wenn man größere langsam laufende Luftschrauben einsetzt. Im Anschluß an die Sitzung machte Kersten Ebeling (Referat Technik DULV) und ein DULV Testpilot noch die Standard Lärmpegelmessung für GS-Antriebe an meinem bereits in Garmisch vermessenen Antrieb. Es wurden 48dBA ermittelt. Nach gleichem Verfahren vermessene Verbrennerantrieb haben i.d.R. Mühe 60dBA zu unterschreiten. Dabei sind 3dBA !!!! für das menschliche Ohr eine Verdoppelung des Lärms. Also Freunde des leisen Fliegens, in der nächsten Saison steht die Ampel für alle Möchte-Gern-Elektroflieger auf grün. SWING und FRESH-BREEZE geben sich Mühe Euch etwas ausgereiftes anzubieten. Werner |
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Geschrieben von: Roland Börschel
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Dienstag, 12. August 2008 um 22:44 Uhr |
Der größte Hersteller von Gleitschirmen SWING wird in Zusammenarbeit mit Fresh Breeze auf Basis unseres 10KW-Antriebsstranges elektrische Gleitschirmantriebe bauen und vertreiben. Da wir auch eine 13,5KW Version des Antriebs herstellen, werden dem gesamten Leistungsspektrum sehr leistungsfähige und praxisgerechte elektrische Lösungen gegenüberstehen. Parallel zum Bau und den breit angelegten Feldtests beginnt noch im Juli die aktive Arbeit der Kommission DHV/DULV/Hersteller, die alle notendigen Regeln (Technischen Prüfung, Ausbildung und Startgelände) für die Elektrofliegerei beantworten soll. Auch ich wurde in diese Kommission berufen. Damit denke ich ist die Elektrofliegerei endgültig aus der Experimentierphase heraus und geht in die Hände bereits im Markt qualifizierter leistungsfähiger Firmen über. Werner |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. August 2008 um 22:46 Uhr |
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Geschrieben von: Roland Börschel
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Dienstag, 12. August 2008 um 23:08 Uhr |
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Videos des Elektro-SWIFT mit Werners Motor und Jochen Geigers Steuerung am 12.7.08 in Forst bei Nürnberg geflogen von Manfred Ruhmer. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. August 2008 um 08:59 Uhr |
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Geschrieben von: Roland Börschel
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Dienstag, 12. August 2008 um 22:47 Uhr |
Nach derzeitigem Stand der (bezahlbaren) Akkutechnik kann der Leistungsbedarf eines elektrischen Gleitschirmantriebs ca. 8KW aus Akkus ab etwa 15Ah bei 50V gezogen werden. Bereits diese Leistung geben nur die allerbesten Akkus dauerhaft und mit vernünftiger Lebensdauer ab. Noch kleinere oder billige Akkus aus dem Bereich der Elektrofahrzeuge (Elektroroller, E-Fahrräder) verbraten bei dieser Belastung einen großen Anteil der Energie in Wärme und werden entsprechend heiß bzw. brechen in der Spannung so stark ein, daß elektrisches Fliegen nicht sinnvoll möglich ist. Eine gewisse Ausnahme davon stellen die sogenannten 30C Modellbauakkus führender Hersteller dar, die sich bei der notwendigen Akkugröße aber wegen des doppelten Preises und der geringen Zyklenlebensdauer (<100) wohl nur für Extremwettbewerbe empfehlen. Auch die bekannten A123 Zellen sind eine solche Ausnahme. Man kann sie wirklich knechten aber leider braucht man wegen der geringeren Zellenspannung mehr Einzelzellen, was wiederum zu höherem Gewicht führt. Werner |
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Geschrieben von: Roland Börschel
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Dienstag, 12. August 2008 um 22:40 Uhr |
DHV hat eine Kommissionssitzung gehabt, auf der das Thema Elektrostart auf der Tagesordnung stand. Entschieden wurde, daß der DHV mit dem DULV zusammen eine Erprobungsphase des Elektroantriebs durchführen will. Man sieht sehr wohl die Unterschiede zu einem gewöhnlichen Verbrennerantrieb. Die neue Klasse Elektrostart ist damit ein ganzes Stück näher gerückt. Bei den DHV Regionalversammlungen im Oktober 2008 sollen die Mitglieder über den Stand der Technik beim Elektroantrieb informiert werden. Wahrscheinlich werde ich die Präsentation machen. Außerdem noch eine technische Information, die ich von Manfred Ruhmer (Elektro-SWIFT) habe: Manfred hat es geschafft mit 3Ah (0,144KWh) aus seiner Batterie vom Boden in die Thermik zu kommen. Das entspricht einer Motorlaufzeit von knapp einer Minute incl. Rollen. Er sagt mir weiter, üblich seien an guten Tagen 5Ah was auch nur knapp 2 Minuten sind. Auf den Gleitschirmflieger bezogen heißt das, daß es durchaus möglich und sinnvoll ist mit der von der Strombelastung her kleinstmöglichen Batteriegröße von ca.10Ah und ca 4,5Kg Batteriegewicht an guten Tagen und geeignetem Gelände Anschluß zu finden, wenn man taktisch und technisch sauber fliegen kann. Eine neue Sportklasse wäre damit definiert. Gute Nachrichten für die Flachländer und Mittelgebirgler Werner |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. August 2008 um 22:43 Uhr |
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